Diesel, Liegeplatz, Proviant, Konoba: Auf einem Törn legt mal der eine aus, mal der andere. Diese kostenlose App hält fest, wer was bezahlt hat, und rechnet am letzten Abend aus, wer wem wie viel schuldet — auch dann, wenn zwischen Vis und Hvar seit Tagen kein Netz war.
Kostenlos · ohne Anmeldung · keine App aus dem Store
Betrag eintippen, Kategorie antippen, fertig. Voreingestellt ist der häufigste Fall: Sie haben bezahlt, alle teilen sich das.
Alles wird auf dem Gerät gespeichert und überträgt sich selbst, sobald wieder Empfang da ist.
Kassenbon fotografieren, an die Ausgabe hängen — auch offline später wieder ansehbar.
Die App fasst zusammen, wo sie kann, und schlägt die kürzestmögliche Abrechnung vor.
Öffnen und zum Home-Bildschirm hinzufügen. Danach startet die Bordkasse ohne Netz, und die Daten sind vor dem Aufräumen des Browsers geschützt.
Name eintippen, optional Yacht, Basis und Zeitraum ergänzen. Mehr ist nicht nötig — alles Weitere lässt sich jederzeit nachtragen.
Sechsstelligen Code vorlesen oder verschicken, QR-Code zeigen geht auch. Die Crew tippt ihren Vornamen ein — mehr braucht es nicht.
Wer bezahlt, trägt ein. Wer nicht mitisst, wird bei dieser Ausgabe abgewählt. Alles funktioniert ohne Empfang.
Am letzten Abend zeigt die App, wer wem was schuldet, und lässt sich als Nachricht in die Crewgruppe teilen.
Das dauert zwanzig Sekunden und erspart später Ärger: Nur eine abgelegte Bordkasse startet in der Bucht ohne Empfang, und nur dort sind die Törndaten vor dem automatischen Aufräumen des Browsers sicher. Am besten machen das alle an Bord, bevor der Skipper den ersten Einladungscode verteilt.
Das ist der eigentliche Grund, warum es diese App gibt. In den Kornaten, hinter Lastovo oder in einer Bucht auf Vis hat das Handy oft keinen Empfang — und genau dort fallen die Ausgaben an. Wer erst abends im Restaurant mit WLAN nachtragen kann, trägt am Ende gar nichts nach.
Die Bordkasse speichert deshalb jede Eingabe sofort auf dem Gerät. Ein Eintrag ist fertig, sobald er dasteht — die Übertragung passiert später von selbst, sobald wieder eine Verbindung besteht. Eine kleine Leiste am oberen Rand zeigt jederzeit, wie viele Einträge noch unterwegs sind.
Eine Ausnahme gibt es: Der Beitritt über den Einladungslink braucht einmal Internet. Ein Handy, das die App noch nie geöffnet hat, kann in der Bucht nichts nachladen. Erledigen Sie das deshalb noch in der Marina — die App erinnert vor dem Ablegen daran.
Erfahrungsgemäß registriert sich eine Urlaubscrew für nichts. Deshalb geht es hier ohne: Der Skipper liest am Kartentisch einen sechsstelligen Code vor — etwa K4R-7QP — und alle tippen ihn in ihrer Bordkasse ein. Vorname dazu, fertig. Keine E-Mail-Adresse, kein Passwort.
QR-Code und Einladungslink gibt es weiterhin, und auf Android und am Rechner führen sie mit einem Tipp ans Ziel. Auf dem iPhone öffnen sie sich allerdings immer im Browser — auch dann, wenn die Bordkasse bereits auf dem Startbildschirm liegt; iOS kennt für Web-Apps keinen anderen Weg. Der Code ist deshalb der einzige, der überall ankommt.
Wer kein eigenes Handy dabeihaben will, wird vom Skipper einfach eingetragen und taucht trotzdem in der Abrechnung auf. Und wer unterwegs sein Gerät verliert oder auf ein zweites wechselt, holt sich seinen Eintrag mit demselben Code zurück — die Bordkasse darf auf mehreren Geräten derselben Person laufen.
Streit an Bord entsteht selten am Betrag, meistens am fehlenden Beleg. Zu jeder Ausgabe lässt sich der Kassenbon fotografieren; das Bild wird auf dem Gerät verkleinert und ist auch offline wieder ansehbar. Der Zettel darf danach nass werden.
Vier Personen, eine Woche Kroatien. Anna hat den Diesel bezahlt, Bea zweimal den Liegeplatz, Carl den Großeinkauf, Dora das Abendessen in der Konoba. Alles wurde zu viert geteilt.
| Wer | Wofür | Ausgelegt | Saldo |
|---|---|---|---|
| Anna | Diesel | 350 € | +90 € |
| Bea | Liegeplätze | 290 € | +30 € |
| Carl | Großeinkauf | 230 € | −30 € |
| Dora | Konoba | 170 € | −90 € |
Insgesamt 1.040 Euro, also 260 Euro je Person. Statt sechs Überweisungen kreuz und quer schlägt die App zwei vor: Dora zahlt 90 Euro an Anna und Carl zahlt 30 Euro an Bea. Danach sind alle ausgeglichen — nachgerechnet werden muss nichts.
Sie bewegt kein Geld. Es gibt keine Bankanbindung, keine Kontodaten und keine Gebühren — überwiesen wird wie bisher per Banking-App oder in bar. Sie ist auch keine Buchhaltung für den Vercharterer, sondern eine Rechnung unter Freunden.
Und sie lohnt sich nicht für jeden: Zu zweit genügt ein Zettel. Der Nutzen beginnt etwa ab vier Personen.
Die App verlangt bewusst wenig: einen Vornamen je Crewmitglied, sonst nichts. Keine E-Mail-Adresse, kein Telefon, kein Nachname. Was nicht erhoben wird, muss auch nicht geschützt werden.
Die Törndaten liegen auf Servern in der Europäischen Union und sind nur über den Törn-Zugang erreichbar. Ein halbes Jahr nach Törnende werden sie samt Belegen automatisch gelöscht; der Skipper kann die Frist ändern oder sofort löschen. Ausgewertet oder weitergegeben wird nichts. Einzelheiten stehen in unserer Datenschutzerklärung .
Nichts. Die App ist kostenlos und ohne Konto nutzbar — auch dann, wenn Sie Ihre Yacht nicht über uns chartern. Es gibt keine Werbung, keine Bezahlfunktion und keine Premiumversion.
Nein. Der Skipper legt den Törn an und teilt einen Link oder QR-Code. Wer ihn öffnet, trägt seinen Vornamen ein und ist dabei. Keine E-Mail-Adresse, kein Passwort, keine App aus dem Store.
Ja — dafür ist sie gebaut. Ausgaben, Bons und Änderungen an der Crew werden auf dem Gerät gespeichert und automatisch übertragen, sobald wieder Netz da ist. Jeder sieht sofort seinen eigenen Stand, der Abgleich läuft im Hintergrund. Ein Punkt ist die Ausnahme: Der Beitritt über den Einladungslink braucht einmal Internet. Erledigen Sie das am besten noch in der Marina, bevor Sie ablegen.
Sie ermittelt zuerst, wer wie viel ausgelegt und wie viel verbraucht hat. Daraus berechnet sie die kleinstmögliche Zahl an Überweisungen. Wenn Anna Tom etwas schuldet und Tom Bea denselben Betrag, schlägt die App direkt Anna an Bea vor — statt zweimal Geld zu bewegen. Bei sechs Personen sind das meist zwei bis drei Überweisungen statt fünf.
Ja. Zu jeder Ausgabe lässt sich der Beleg fotografieren. Das Bild wird auf dem Gerät verkleinert, dort gespeichert und später verschlüsselt übertragen. Sichtbar ist es nur für die Crew dieses Törns.
Nein, und das ist Absicht. Die Bordkasse rechnet aus, wer wem was schuldet — überwiesen wird wie bisher per Banking-App oder in bar. Es gibt keine Bankanbindung, keine Kontodaten und keine Gebühren.
Nur wer den Törn-Link hat. Die Daten sind über einen zufälligen, nicht erratbaren Zugang geschützt; der Skipper kann einzelne Geräte jederzeit ausschließen. Wir werten die Ausgaben nicht aus und geben sie nicht weiter.
Sie werden ein halbes Jahr nach Törnende automatisch gelöscht, samt Belegen. Der Skipper kann die Frist ändern oder den Törn sofort löschen. Vorher lässt sich die Abrechnung als Text oder Tabelle exportieren.
Wahrscheinlich nicht. Der Nutzen entsteht ab etwa vier Personen — dann wird das Nachhalten auf dem Zettel unübersichtlich, und am letzten Abend rechnet sonst jemand eine halbe Stunde.
In zwei Minuten eingerichtet. Sie brauchen weder ein Konto noch eine Buchung bei uns.
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